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Ich hab mich entschloßen eine neue Seite zu basteln, um die einzelnen Fotos besser präsentieren zu können. Das Blog stellt dann nur noch einen kleinen Teil dar, auf dem ich hier und da mal zu diesem und jenem ein Wort verlieren werde. Über die Entwicklungen der Bauarbeiten werde ich hier auch ab und zu schreiben. Bis alles fertig ist, gibt es hier wie gewohnt noch ab und an ein Bild zu sehen.

In janasworld findet zur Zeit eine recht Winter untypische Blogparade statt. Und weil es draußen so kalt is, viel schnee liegt und es sonst auch nicht viel Farbe zu sehen gibt, mache ich einfach mal mit.

Hier nun mein Beitrag. Zwar kein wirkliches Makro, aber dennoch irgendwie passend:

Fotolist Oliver Schaef fragte vor kurzem in seiner Blogparade, was für mich ein gutes Foto ausmacht.

Eins meiner Lieblingsfotos (aus meinem persönlichen Portfolio) ist dieses:

sergi

Doch was macht dieses Bild zu einem guten Foto? Zum einen ist es – zumindest für mich – eine Erinnerung an die Streetboard World Championships 2007 in Hamburg, zum anderen finde ich es einfach gut getroffen. Das Hauptmotiv ist gut platziert, der Ort des Geschehens (die Half-Pipe) ist gut zu erkennen und auch die gespannten Zuschauer und wartenden Fahrer sind eingebunden. Es entstand im Finale der Disziplin “Half-Pipe” und zeigt Sergi Nicolas mit einem Shifty direkt von meiner Linse. Die Dynamic des Bildes und die Kontraste, die durch die Schwarz-Weiß-Färbung entstanden sind, setzen dem Bild in meinen Augen seine Krone auf.

Ansonsten muss mich ein Bild einfach fesseln, im besten Fall eine Geschichte erzählen. Das sind die besten Vorraussetzungen, um es immer wieder und wieder anzusehen, ohne dass es langweilig wird.

“Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man bekommt.” – Das wusste auch schon Forest Gump.


Etwas ähnliches dachte ich mir auch, als mich gestern Abend eine Mail von Olaf Bathke erreichte. Sie enthielt einen Gastbeitrag für dieses Blog, dessen Thema eigentlich die Motivation Fotografie sein sollte. Getreu dem Motto “Der Weg ist das Ziel”, kam etwas völlig anderes dabei herraus, als von mir erwartet.

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Aber wer ist dieser Olaf Bathke eigentlich? obOlaf Bathke, Fotograf in Kiel, ist spezialisiert auf die Bereiche Landschafts- und Portraitfotografie. In seinem Blog berichtet er über die Fotografie, die Entstehung von Landschaftsfotos, seine Arbeit als Hochzeitsfotograf in Hamburg bzw. Kiel und was ihn sonst noch so bewegt.

Heute habe ich die Ehre, Ihn als Gastschreiber begrüßen zu dürfen.

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Robert bat mich darum, mal etwas über die Motivation in der Fotografie zu schreiben. Da so ein Beitrag Gefahr läuft, bei Dir Langeweile zu erzeugen, habe ich das Pferd einfach mal von hinten aufgezäumt.

Oftmals ist es ja so, dass die Aufforderung, etwas Bestimmtes zu machen, das Gegenteilige bewirkt. In diesem (watzlawickschen) Sinne hoffe ich, mit meinem Gastartikel möglichst erfolgreich zu sein.

Dieser Leitfaden sollte Dir also dienen, möglichst schnell die Lust am Fotografieren zu verlieren. Dabei ist es gleich, ob Du gerne Landschaften oder Hochzeiten fotografierst, Bewerbungsfotos, Aktaufnahmen oder Makroaufnahmen machst.

Die einzige Vorraussetzung ist: Du magst etwas Bestimmtes in der Fotografie gerne, hast Blut geleckt bzw. bereits ein Spezialthema gefunden.

Folgende Ratschläge helfen Dir, möglichst schnell Deine Motivation zu verlieren:

  • Mach Dir niemals Gedanken darüber, warum Du Dein Spezialthema so spannend findest. Es wäre fatal, die Quelle Deiner Energien herauszubekommen. Mit dem Wissen um die Quelle Deiner Energien, würdest Du sie nicht so gut zum Versiegen bringen können. Je weniger Du über Deine eigene Motivation weißt, desto eher wirst Du Sie verlieren.
  • Kommuniziere möglichst viel über Dein Spezialthema in irgendwelchen Fotocommunities im Internet. Schreibe ellenlange Beiträge in Fotoforen. Habe die Hoffnung, dass Dich die Ehrfurcht anderer Hobbyfotografen ordentlich motivieren wird, Deinem Spezialthema weiter nachzugehen. Je mehr Zeit Du in Foren mit der Kommunikation über Dein Spezialthema verbringst, desto weniger Zeit wirst Du für das Fotografieren haben. Das ist eine einfache, aber äußerst wirkungsvolle Strategie, Dich zu demotivieren.
  • Folge den Moden der Fotocommunitie Deines Vertrauens: In den Bestenlisten sind ganz viele HDR Bilder. Ja, warum hast Du noch keines gemacht? Überall poppen Highkeyaufnahmen auf? Der Highkeyzug sollte nicht ohne Dich abfahren. Die Chance ist groß, dass Du mit den Moden nicht kompatibel bist und Dich somit erfolgreich demotivierst.
  • Kopiere die Fotos und Bildideen anderer. Keine Methode ist so erfolgreich, den Bezug zu dem eigenen Spezialthema zu verlieren. Eigene Ideen, wer braucht die schon?
  • Höre immer auf das, was andere Fotografen sagen. Je mehr Du alles so machst, wie andere es für richtig halten, desto erfolgreicher, wirst Du den Draht zu Deiner eigene Motivation verlieren.
  • Höre auf die Kommentare in den Fotocommunities Deines Vertrauens. Deine Buddys meinen es ehrlich, sie sind repräsentativ für die übrige Bevölkerung dieser Erde. Gehe davon aus, dass Du keine Enttäuschungen erlebst, wenn Du Dich mit Deinen Arbeiten mal in das richtige Leben wagst.
  • Theoretisiere! Je theoretischer Du an die Sache herangehst, desto besser.
  • Technokratisiere! Jetzt mal ganz ehrlich, die Technik hinter dem Foto ist doch das einzig Spannende in der Fotografie, oder?
  • Verbringe mehr Zeit mit der Anschaffung neuer Fotoausrüstung, als mit dem eigentlichen Fotografieren. Es gibt immer ein besseres Objektiv, dass Dir bessere Ergebnisse verspricht. Warum also mit dem Fotografieren anfangen, wenn man noch auf dieses eine, wirklich gute Objektiv bzw. die Kamera mit höherer Auflösung warten kann?
  • Komme niemals auf die Idee, mit Deinen persönlichen Energien haushalten zu wollen. Stecke vor allen Dingen am Anfang viel Energie in Dein Spezialthema. Je früher Du alle Energie verbrennst, desto früher wirst Du nicht mehr über diese Energien verfügen.
  • Hol Dir niemals Anregungen in anderen Bereichen der Fotografie. Wenn Du denn mal über den Tellerrand schaust, dann spring sofort über zu dem anderen bzw. neuen Spezialthema. Nur das Neue ist wirklich spannend und richtig für Dich.
  • Gestalte Deine Tätigkeit als Fotograf so, dass Du Dich niemals belohnst. Setze Dir niemals Ziele, die Du mal erreichen möchtest. Erfolgskontrolle, wer braucht die schon?
  • Sage immer Ja und niemals Nein!

Olaf Bathke wünscht viel Erfolg!!

Ja ist denn heut’ schon Weihnachten? Fotografr.de hat eine Liste mit 12 kostenlosen eBooks rund um die Fotografie veröffentlicht. Darunter gute Titel wie zum Beispiel “Praxisbuch HDR-Fotografie” von GalileoDesign. Wer sich auf dem Gebiet der Fotografie weiterbilden möchte, findet dort bestimmt etwas.

12 kostenlose eBooks für Fotografen bei Fotografr.de

Greift zu, kann man da nur sagen!

Hochzeitsfotograf und Blogger Olaf Bathke führt auf seinem Blog ein “Twitterverzeichnis für Fotografen”. Wie ich finde, eine gute Gelegenheit, sich mit anderen Hobby- und Profifotografen zu vernetzen. Wer in das Verzeichnis aufgenommen werden will, hinterlässt einfach einen Kommentar mit einem Link zu seinem Twitterprofil. Also schnell aufs Banner geklickt und eingetragen…

Twitterverzeichnis

Kennt ihr das? Eigentlich würdet ihr gern endlich mit dem nächsten Fotoprojekt anfangen, aber es findet sich einfach nicht die richtige, unglaubliche, noch nie dagewesene Idee? Wenn Ihr dann doch eine Idee habt, kommt Euch aber Euer Leben dazwischen und wenn Ihr Euch dann einen kleinen Schnipsel Freizeit erkämpft habt, fehlt euch die Lust endlich richtig loszulegen? Ihr kennt das auch? Dann habt Ihr ja vielleicht ein paar Tipps für mich!

Ich komme im Moment zu nichts. Ich hoffe das ändert sich bald und ich kann hier bald wieder ein paar Bilder ausstellen. Vielleicht ist der neue Job ja der Schlüssel aus der Ideenlosigkeit.

Galerie Bild

Voller Stolz kann ich heute verkünden, dass eines meiner Bilder soeben in die Galerie der VIEW-Fotocommunity aufgenommen wurde. Das ehrt mich natürlich sehr und deswegen möchte ich auch an dieser Stelle nochmal Danke sagen.

sergi

Recht neu im App-Store und momentan auch recht beliebt ist das Programm Perfect Photo ( 0,79 Euro iTunes-Link ) von MacPhun.

Und was kann es nun alles? Laut Hersteller das Folgende:

* Crop image
* Rotate Crop
* Flip image
* Rotate image
* Gamma
* Brightness
* Contrast
* Sharpness
* Levels Balance
* Color Balance
* Shadows balance
* Highlights balance
* Hue
* Saturation
* Lightness

Für ein EBV-Programm auf einem Telefon ist das meiner Meinung nach schon recht beachtlich. Auf meinem 3GS läuft das Programm ohne Probleme/Abstürze und arbeitet zügig seine Aufgaben ab. Im Moment kann man Perfect Photo zum Einführungspreis von 0,79Eur erwerben. Bei dem Preis kann man ruhig zugreifen, da sich mit diesem Tool die mit dem iPhone aufgenommen Fotos wirklich verbessern lassen.

Die folgenden Screenshots geben einen kurzen Einblick in die wichtigsten Funktionen.

Bleibt nur zu sagen – zugreifen solange der Einführungspreis gilt.

…kotzt mich manchmal ehrlich gesagt ganz schön an.

Micheal Jackson ist gestern gestorben. Gut, wenn jemand stirbt ist das immer nicht besonders schön. Aber ist der Tod einer berühmten Person einen solchen Medienhype wert, in dem alles andere, dass grade auf unserem Planeten abgeht in die – zumindest für 1-3 Tage – Bedeutungslosigkeit verschwindet?

Im Iran werden genau in diesem Augenblick etliche Leute durch Straßen gehetzt, geschlagen, mit Äxten hingerichtet, erschossen oder mit welchen Mitteln auch immer “zum schweigen” gebracht. Das interessiert aber keinen mehr, denn Michael Jackson ist gestorben.

In Afghanistan sterben deutsche Soldaten, aber das interessiert keinen mehr, denn Michael Jackson ist gestorben.

Alle Welt ist tief bestürzt und drückt seine Trauer aus. Jeder muss auf einmal in der Presse sagen, wie toll er Michael Jackson fand, wie nahe ihnen doch sein Tod gehen würde. Eine Frage an Euch: Wie oft habt ihr mit eurem Kumpel Michael Kaffee getrunken? Kanntet ihr ihn so gut, oder trauert ihr um alle, die im TV zu sehen sind so doll? Was ist mit den Demonstraten im Iran, zum Beispiel Neda? Geht euch das nicht nahe? Im moment wohl nicht, da Euch die “Bild” grade etwas anderes auf Ihrer Titelseite zeigt.

Heut zu Tage werden die schlimmsten Dinge von einen auf den anderen Tag einfach vergessen. Leider sind es meistens die falschen…

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